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Coverbild Folge 5: Warum niemand mehr führen will, und warum das nicht stimmt
Folge 5

Warum niemand mehr führen will, und warum das nicht stimmt

🗓️ Mittwoch, 19. August 2026⏱️ 11:07 Minuten🎙️ Tina und Frank Wichert

Vierzehn Prozent der Beschäftigten ohne Führungsverantwortung würden sofort eine Führungsposition übernehmen. Daraus wird gerade überall die Schlagzeile, dass niemand mehr führen will. Diese Folge beginnt damit, dass Frank Wichert den Titel seines eigenen Artikels zurücknimmt: Direkt neben den...

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Die Themen dieser Folge

  • Die Zahl, die überall zitiert wird, und die Zahl, die fast nie mitgenannt wird: 14 Prozent sagen klar ja, 40 Prozent ja unter bestimmten Bedingungen, 43 Prozent haben kein Interesse, 3 Prozent wissen es nicht
  • Warum die 43 Prozent dieser Folge nichts mit den 43 Prozent der vergangenen Folge zu tun haben: dort Organisationen mit einer Datenpanne, hier Beschäftigte ohne Führungsverantwortung. Gleiche Zahl, andere Grundgesamtheit
  • Die Lücke: 28.180 fehlende Fachkräfte in Führungsberufen im Jahresdurchschnitt 2025, und darin sind nur die gezählt, die vorrangig führen. Jede Teamleitung mit Fachaufgabe fehlt in dieser Zahl
  • Warum das Etikett "Conscious Unbossing" in die Irre führt: Die britische Erhebung dahinter betrifft die unter 30-Jährigen, die deutschen Werte gelten für alle Altersgruppen
  • Wer besonders häufig ablehnt: Frauen zu 49 Prozent, Männer zu 37 Prozent, Frauen in Teilzeit zu 55 Prozent, dort nennen 85 Prozent die Arbeitsbelastung als Grund
  • Was gegen Führung spricht: Arbeitsbelastung 77 Prozent, Verantwortung 75 Prozent, Privatleben 73 Prozent, zu wenig Geld erst danach mit 48 Prozent, fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung 41 Prozent
  • Kein einziger dieser Gründe sagt "ich kann das nicht". Alle sagen "zu diesem Preis nicht"
  • Das Angebot ohne Bedingungen, durchgespielt: drei Rückfragen zu Teilzeit, Rückkehrrecht und Einarbeitung, drei Mal keine Antwort
  • Die Zahl hinter der dritten Rückfrage: Nur 40 Prozent der amtierenden Führungskräfte haben in den letzten zwölf Monaten überhaupt ein Coaching zu ihrer Führungsaufgabe bekommen. 60 Prozent hatten ein ganzes Jahr lang keine Begleitung
  • Was danach in der Personalakte steht, und warum dieser eine Satz verhindert, dass sich etwas ändert
  • Was Beschäftigte stattdessen wollen: den eigenen Führungsstil entwickeln dürfen (71 Prozent), stellvertretend führen als Zwischenschritt (61 Prozent), Mentoring oder Coaching (61 Prozent), ein Rückkehrrecht (61 Prozent), Führen in Teilzeit (49 Prozent)
  • Geld führt die Anreizliste mit 95 Prozent an, aber direkt dahinter kommen Gestaltungsspielraum (85), Weiterbildung (78) und Anerkennung (77). Statussymbole liegen hinten
  • Was es kostet, nichts zu tun: 10 Prozent hohe emotionale Bindung, 77 Prozent Dienst nach Vorschrift, 13 Prozent innerlich gekündigt, 119 bis 142 Milliarden Euro Produktivitätsverlust im Jahr
  • Drei Schritte für diese Woche, ohne Budget: die drei Fragen beantworten, bevor sie gestellt werden, das Rückkehrrecht schriftlich auf ein Jahr geben, und die Begleitung im ersten Jahr fest einplanen statt als Belohnung zu vergeben

Quellen

  • KOFA Kompakt 1/2026, "Führungsetage leer? Was Beschäftigte wirklich zur Führung motiviert", Regina Flake, Sabine Köhne-Finster und Chiara Döring, Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft, veröffentlicht am 18. Januar 2026. IW-Beschäftigtenbefragung, über 5.000 Befragte, 4.670 verwertbare Antworten zum Thema Karriereambitionen, erhoben vom 20. Mai bis 2. Juni 2025. Die Werte zur Führungsbereitschaft beruhen auf N = 3.112 Beschäftigten ohne Führungsverantwortung: Quelle öffnen
  • Studienseite des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung zur selben Untersuchung: Quelle öffnen
  • Gallup Engagement Index Deutschland 2025, veröffentlicht im März 2026. 1.700 zufällig ausgewählte Arbeitnehmende ab 18 Jahren, computergestützte Telefoninterviews vom 17. November bis 20. Dezember 2025. Im Wortlaut: "nur 40 Prozent der Führungskräfte haben in den vergangenen zwölf Monaten ein Coaching in Bezug auf ihre Führungsaufgabe erhalten". Ebenso die Werte zur emotionalen Bindung (10 Prozent hoch, 77 Prozent gering, 13 Prozent ohne Bindung) und die Produktivitätseinbußen zwischen 119,2 und 142,3 Milliarden Euro. Gallup selbst nennt das "weniger ein Einstellungs- als vielmehr ein Führungsproblem": Quelle öffnen
  • Michael Page, Talent Trends 2026. Über 60.000 Fach- und Führungskräfte weltweit, davon rund 3.000 in Deutschland. 65 Prozent würden eine Beförderung samt Gehaltserhöhung ablehnen, wenn sie das persönliche Wohlbefinden gefährdet, nur 18 Prozent nennen eine Beförderung als wichtigstes Karriereziel: Quelle öffnen

Transkript

Vollständiger Wortlaut der Folge, 10869 Zeichen. Beide Stimmen im Podcast sind KI-generiert, auch die von Frank Wichert. Die Gedanken und die Worte sind seine.

Tina

Stellen Sie sich vor, Ihnen wird heute die Leitung Ihres Teams angeboten. Mehr Geld, mehr Einfluss, Ihr Name an der Tür. Würden Sie zusagen? In deutschen Unternehmen fehlen die Menschen, die auf diese Frage ja sagen, und über den Grund wird gerade viel behauptet. Mit am Feuer sitzt wie jede Woche Frank Wichert. Schön, dass du da bist, Frank.

Frank

Gern, Tina. Ich habe vor ein paar Tagen selbst einen Text geschrieben, der hieß, warum niemand mehr führen will. Danach habe ich mir die Zahlen dahinter im Original angesehen, und ich muss meinen eigenen Titel zurücknehmen. Er stimmt nicht. Es ist nicht so, dass niemand mehr führen will. Es will nur kaum noch jemand so führen, wie es angeboten wird. Das ist ein Unterschied, und an dem hängt die ganze Sache.

Tina

Dann fangen wir mit dem Original an. Die Leitstudie kommt vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft, erschienen im Januar. Befragt wurden über fünftausend Beschäftigte in Deutschland, ausgewertet wurde bei dieser Frage eine Gruppe von dreitausendeinhundertzwölf Menschen, die selbst keine Führungsverantwortung tragen. Die Frage lautete wörtlich: Sie hätten die Möglichkeit, bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber eine Führungsposition zu übernehmen. Würden Sie diese annehmen?

Frank

Und jetzt kommt die Zahl, die überall zitiert wird: vierzehn Prozent sagen klar ja. Jeder Siebte. Daraus wird dann die Schlagzeile, dass niemand mehr führen will. Nur steht direkt daneben die zweite Antwortmöglichkeit, und die wird fast nie mitgenannt. Vierzig Prozent sagen: ja, unter bestimmten Bedingungen. Vierzehn und vierzig. Zusammen sind das mehr als die Hälfte aller Befragten. Dreiundvierzig Prozent haben kein Interesse, drei wissen es nicht.

Tina

Bei dreiundvierzig muss ich kurz einhaken, weil diese Zahl vergangene Woche schon einmal in dieser Sendung stand. Da ging es um Sicherheitsvorfälle mit nicht freigegebener künstlicher Intelligenz, erhoben unter Organisationen mit einer Datenpanne. Das hat mit dieser Studie nichts zu tun. Hier sind es dreiundvierzig Prozent der befragten Beschäftigten ohne Führungsverantwortung. Gleiche Zahl, anderes Thema, andere Grundgesamtheit. Ich sage das ausdrücklich, damit es niemand zusammenzieht.

Frank

Danke, genau das passiert nämlich sonst. Und die Lücke, um die es geht, ist real. Im Jahresdurchschnitt des vergangenen Jahres fehlten in Deutschland achtundzwanzigtausendeinhundertachtzig Fachkräfte in Führungsberufen. Und in dieser Zahl stecken nur die, die vorrangig führen. Jede Teamleitung, die nebenher noch ihren Fachjob macht, ist da gar nicht mitgezählt. Die tatsächliche Lücke ist also größer als die Zahl, die ich Ihnen gerade genannt habe.

Tina

Eine zweite Erhebung passt dazu, sie kommt von der Personalberatung Michael Page, weltweit über sechzigtausend Befragte, davon rund dreitausend in Deutschland. Nur achtzehn Prozent der Beschäftigten hier nennen eine Beförderung als wichtigstes Karriereziel. In Portugal sind es achtundvierzig. Und fünfundsechzig Prozent würden eine Beförderung ablehnen, obwohl mehr Geld dranhängt, wenn sie ihr persönliches Wohlbefinden gefährdet.

Frank

Für das, was wir hier beschreiben, gibt es inzwischen ein Etikett. Bewusstes Unbossing nennt man das, seit eine britische Personalberatung gemessen hat, dass gut die Hälfte der unter Dreißigjährigen keine mittlere Führungsebene mehr anstrebt. Das Wort ist griffig, und deshalb ist es überall. Nur führt es in die Irre, denn es klingt nach einer Generation, die sich verweigert. Die deutschen Zahlen, über die wir hier reden, gelten für alle Altersgruppen. Und sie zeigen keine Verweigerung, sie zeigen einen Vorbehalt.

Tina

Wobei die Zahlen deutlich auseinandergehen, je nachdem, wen man fragt. Frauen lehnen eine Führungsposition zu neunundvierzig Prozent ab, Männer zu siebenunddreißig. Bei Frauen in Teilzeit sind es fünfundfünfzig Prozent, und in dieser Gruppe nennen fünfundachtzig Prozent die Arbeitsbelastung als Grund. Der Frauenanteil in Führungspositionen stagniert entsprechend seit gut einem Jahrzehnt.

Frank

Wenn Sie diese Zahlen nebeneinanderlegen, ergibt sich ein anderes Bild als die Schlagzeile. Menschen lehnen nicht die Führung ab. Sie lehnen den Preis ab, der aufgerufen wird. Das ist keine Haltungsfrage einer Generation, das ist eine nüchterne Rechnung. Und wer eine Rechnung verliert, kann entweder über die Gegenseite klagen oder sein Angebot ändern.

Tina

Dann sehen wir uns den Preis an. Die Studie hat gefragt, was gegen Führung spricht. An erster Stelle steht die zu hohe Arbeitsbelastung, siebenundsiebzig Prozent. Dahinter die hohe Verantwortung mit fünfundsiebzig und die Sorge, dass das Privatleben zu kurz kommt, dreiundsiebzig. Erst danach kommt Geld, achtundvierzig Prozent finden den finanziellen Anreiz zu gering.

Frank

Und jetzt lesen Sie diese Liste bitte noch einmal mit meinem Ohr. Kein einziger dieser Punkte sagt, ich kann das nicht. Keiner sagt, ich will keine Verantwortung. Sie sagen alle dasselbe: zu diesem Preis nicht. Ein Punkt ist mir dabei besonders aufgefallen, weil er direkt an die Geschäftsleitung geht. Einundvierzig Prozent sagen, ihnen fehlt die Unterstützung von oben. Das ist keine Eigenschaft der Beschäftigten. Das ist eine Rückmeldung an uns.

Tina

Frank, das klingt sehr aufgeräumt. Lass es uns durchspielen, damit es nicht Theorie bleibt. Ich bin eine gute Fachkraft in deinem Unternehmen, sieben Jahre dabei, und du bietest mir heute die Teamleitung an. Ich sage nicht nein. Ich stelle drei Fragen. Erste Frage: Geht das in Teilzeit?

Frank

Und in den meisten Häusern, die ich kenne, lautet die Antwort an dieser Stelle: das haben wir hier noch nie gemacht. Nicht nein, wohlgemerkt, sondern noch nie gemacht. Dabei nennt fast jeder Zweite die Möglichkeit, in Teilzeit zu führen, als wichtigen Punkt, neunundvierzig Prozent. Bei den Frauen sind es sechsundfünfzig.

Tina

Zweite Frage. Wenn ich nach einem Jahr merke, dass es nicht passt: Komme ich zurück auf meine alte Stelle?

Frank

Darüber reden wir, wenn es soweit ist. So klingt es fast immer, und damit ist die Frage beantwortet, nur eben mit nein. Dabei nennen einundsechzig Prozent genau diese Rückkehrmöglichkeit als wichtig. Das ist übrigens dieselbe Höhe wie der Wunsch nach Mentoring und wie der Wunsch, erst einmal stellvertretend führen zu dürfen. Drei Mal einundsechzig Prozent, und alle drei kosten kein Budget, sondern eine Zusage.

Tina

Dritte Frage, und die ist die unbequemste. Wer bringt mir das eigentlich bei?

Frank

Da wird es in der Regel still. Und dazu gibt es eine Zahl, die mich beim Nachlesen wirklich getroffen hat. Sie steht im Engagement Index von Gallup für Deutschland und sie gilt nicht für Nachwuchskräfte, sondern für die, die den Job schon machen. Nur vierzig Prozent der Führungskräfte haben in den vergangenen zwölf Monaten überhaupt ein Coaching zu ihrer Führungsaufgabe bekommen. Vierzig von hundert.

Tina

Was heißt, dass sechzig von hundert amtierenden Führungskräften ein ganzes Jahr lang keine einzige Begleitung für die Aufgabe hatten, für die sie bezahlt werden.

Frank

So ist es. Und deshalb sage ich Ihnen jetzt, wie die Szene ausgeht. Sie sagen ab. Drei Fragen gestellt, drei Mal keine Antwort bekommen, also bleiben Sie, wo Sie sind. Und in der Personalakte steht am Ende ein Satz, den ich in Mandaten oft genug gelesen habe: möchte keine Verantwortung übernehmen.

Tina

Das ist ein harter Satz, wenn man die Vorgeschichte kennt. Und er bleibt stehen, denn gelesen wird er später von Menschen, die bei dem Gespräch nicht dabei waren.

Frank

Er ist vor allem falsch. Diese Frau hat Verantwortung nicht abgelehnt. Sie hat ein Angebot abgelehnt, in dem drei Fragen offen blieben. Aus einer Antwort auf ein schlechtes Angebot wird in der Akte eine Eigenschaft der Person. Und weil das so notiert wird, ändert das Unternehmen nichts, denn wer ein Charakterproblem diagnostiziert, muss an sich selbst nichts ändern. In Mandaten sehe ich dieses Muster immer in derselben Reihenfolge. Erst bleibt die Stelle monatelang unbesetzt, dann wird extern gesucht, dann wird über den Arbeitsmarkt geklagt. Eine Frage kommt in dieser Reihenfolge nie vor: Wie sah eigentlich das Angebot aus, das die eigenen Leute abgelehnt haben?

Tina

Was verlangen die Beschäftigten denn stattdessen? Die Studie hat auch danach gefragt.

Frank

Ganz oben steht nicht das, was man erwartet. Einundsiebzig Prozent sagen, es ist ihnen wichtig, den eigenen Führungsstil entwickeln zu dürfen, statt eine Rolle vorgesetzt zu bekommen. Und bei den Anreizen führt zwar das Gehalt mit fünfundneunzig Prozent, aber direkt dahinter kommen Gestaltungsspielraum und Entscheidungsfreiheit mit fünfundachtzig, Weiterbildung mit achtundsiebzig und Anerkennung mit siebenundsiebzig. Statussymbole liegen hinten.

Tina

Und was passiert, wenn Unternehmen nichts davon tun? Auch dazu gibt es eine Zahl aus dem Gallup Index: nur zehn Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind emotional hoch gebunden. Siebenundsiebzig Prozent machen ihre Arbeit und sonst nichts. Die dreizehn Prozent, die innerlich gekündigt haben, kosten die Volkswirtschaft nach dieser Rechnung zwischen hundertneunzehn und hundertzweiundvierzig Milliarden Euro im Jahr.

Frank

Gallup schreibt dazu einen Satz, den ich mir angestrichen habe: Das sei weniger ein Einstellungsproblem als ein Führungsproblem. Und da sind wir bei dem Gedanken, um den bei mir alles kreist. Wer Menschen führt, führt erst sich selbst, sonst führt der Hunger, nicht der Held.

Tina

Das heißt, Führung fängt nicht bei den anderen an, sondern bei einem selbst. Aber was heißt es ganz praktisch für jemanden, der gerade überlegt, ob er diesen Schritt geht, und für die, die ihm den Schritt anbieten?

Frank

Dass die drei Fragen von vorhin die richtigen sind, und dass Sie sie stellen dürfen. Für die andere Seite, also für alle, die solche Stellen zu besetzen haben, habe ich drei Schritte, die in dieser Woche gehen und nichts kosten. Erstens: Beantworten Sie die drei Fragen, bevor sie gestellt werden. Schreiben Sie in das Angebot hinein, wie es mit Arbeitszeit, Rückkehr und Einarbeitung aussieht.

Tina

Zweitens?

Frank

Zweitens: Geben Sie das Rückkehrrecht schriftlich, befristet auf ein Jahr. Sie werden staunen, wie selten es gezogen wird und wie viele erst dadurch zusagen. Und drittens: Planen Sie die Begleitung im ersten Jahr fest ein, als Teil der Stelle, nicht als Belohnung für die, die schon gut sind. Wer eine Führungsaufgabe vergibt und keine Begleitung vorsieht, vergibt keine Aufgabe, sondern ein Risiko.

Tina

Bleibt für heute festzuhalten: Vierzehn Prozent wollen sofort, vierzig unter Bedingungen, und die Bedingungen stehen ausgeschrieben in einer frei zugänglichen Studie.

Frank

Genau das ist mein Schlussgedanke. Die Bedingungen sind kein Geheimnis, sie sind aufgeschrieben, jeder kann sie nachlesen. Wenn also mehr als die Hälfte der Menschen führen würde und trotzdem Stellen leer bleiben, dann liegt das nicht daran, dass wir die falschen Leute im Haus haben. Dann liegt es an dem Zettel, den wir ihnen hinlegen. Und den kann man ändern, und zwar noch in dieser Woche.